Day forty-seven

10.04.15 Endlich bin ich in Rom! Gestern Nacht hat sich einer meiner Kindheitsträume erfüllt, als ich hier ankam. Schon immer träumte ich von der ewigen Stadt mit dem Kolosseum, der weltbesten Pizza und den malerischen Gassen. Kurz nach meiner Ankunft passierte etwas Unerwartetes. Bei meinem ersten Spaziergang durch die Stadt hörte ich auf einmal den wunderschönen Gesang einer mir bekannt vorkommenden Frauenstimme. Ich folgte dem Klang der Stimme bis zu einem Haus und dort sah ich im einzigen erleuchteten Fenster die glänzenden Haare einer Frau. In ihrer rechten Hand hielt sie eine Haarbürste, in die sie, wie in ein Mikrofon, hineinsang. Obwohl ich ihr Gesicht nicht erkennen konnte war ich mir sofort sicher: Das ist Aurelie! Nach einer Weile schien sie mich zu bemerken und zog den Vorhang zu. Da sie nicht auf mein Klingeln an der Tür reagierte, packte ich auf dem kleinen Platz vor dem Haus meine Gitarre aus und spielte nacheinander alle Songs, die ich schon damals für sie gespielt hatte, um irgendwie ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Doch die Gardinen blieben zugezogen und irgendwann muss ich wohl auf einer Bank eingeschlafen sein. Am nächsten Morgen wusch ich mir an einem der vielen römischen Trinkwasserbrunnen das Gesicht und traf dabei zufällig auf einen jungen Mann aus Bayern, der mich sofort zu sich nach Hause zum Frühstück einlud. Er stellte sich mir als Peter vor und erzählte mir, dass er wie ich die Welt erkunde und im Moment in Rom als Fotograf arbeite. Ich genoss es mich nach so langer Zeit endlich mal wieder auf Deutsch mit jemandem zu unterhalten. Nach dem Frühstück machte er einige Fotos von mir für seine neueste Arbeit und ich erzählte ihm von meinen bisherigen Erlebnissen. Beim Stichwort Aurelie berichtete er, dass diese vor einer Weile hier in der Stadt war und nach einem gitarrespielendem Jungen gefragt hatte. Vor Freude umarmte ich Peter und machte mich sofort auf die Suche nach ihr. Hoffentlich schreibe ich den nächsten Eintrag mit Aurelie an meiner Seite! Bis dann, Euer Tau

14.3.15 16:44, kommentieren

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Day forty-seven

10.04.15 Endlich bin ich in Rom! Gestern Nacht hat sich einer meiner Kindheitsträume erfüllt, als ich hier ankam. Schon immer träumte ich von der ewigen Stadt mit dem Kolosseum, der weltbesten Pizza und den malerischen Gassen. Kurz nach meiner Ankunft passierte etwas Unerwartetes. Bei meinem ersten Spaziergang durch die Stadt hörte ich auf einmal den wunderschönen Gesang einer mir bekannt vorkommenden Frauenstimme. Ich folgte dem Klang der Stimme bis zu einem Haus und dort sah ich im einzigen erleuchteten Fenster die glänzenden Haare einer Frau. In ihrer rechten Hand hielt sie eine Haarbürste, in die sie, wie in ein Mikrofon, hineinsang. Obwohl ich ihr Gesicht nicht erkennen konnte war ich mir sofort sicher: Das ist Aurelie! Nach einer Weile schien sie mich zu bemerken und zog den Vorhang zu. Da sie nicht auf mein Klingeln an der Tür reagierte, packte ich auf dem kleinen Platz vor dem Haus meine Gitarre aus und spielte nacheinander alle Songs, die ich schon damals für sie gespielt hatte, um irgendwie ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Doch die Gardinen blieben zugezogen und irgendwann muss ich wohl auf einer Bank eingeschlafen sein. Am nächsten Morgen wusch ich mir an einem der vielen römischen Trinkwasserbrunnen das Gesicht und traf dabei zufällig auf einen jungen Mann aus Bayern, der mich sofort zu sich nach Hause zum Frühstück einlud. Er stellte sich mir als Peter vor und erzählte mir, dass er wie ich die Welt erkunde und im Moment in Rom als Fotograf arbeite. Ich genoss es mich nach so langer Zeit endlich mal wieder auf Deutsch mit jemandem zu unterhalten. Nach dem Frühstück machte er einige Fotos von mir für seine neueste Arbeit und ich erzählte ihm von meinen bisherigen Erlebnissen. Beim Stichwort Aurelie berichtete er, dass diese vor einer Weile hier in der Stadt war und nach einem gitarrespielendem Jungen gefragt hatte. Vor Freude umarmte ich Peter und machte mich sofort auf die Suche nach ihr. Hoffentlich schreibe ich den nächsten Eintrag mit Aurelie an meiner Seite! Bis dann, Euer Tau

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