Day forty-seven 2

10.04.15 Nachdem Peter mir erzählt hatte, dass Aurelie in Rom gewesen ist, bin ich natürlich sofort losgezogen, um sie zu suchen. Die Stadt war voll von Touristen und Römern und zu meinem Entsetzen konnte ich das Haus von gestern einfach nicht wieder finden. Den ganzen Tag irrte ich durch die Straßen. Am späten Nachmittag traf ich zufällig auf Peter, der mich mit zu einer Gartenparty außerhalb von Rom nahm. Dort wurde Livemusik gespielt und viele Leute, insbesondere Künstler, tranken Wein und erfreuten sich an der Musik. Ein sich laut anschreiendes Paar zerstörte die entspannte Atmosphäre. Soweit ich es mitbekam verheimlichte die Frau ihrem Mann etwas. Einige Gäste standen um den Mann herum und redeten beruhigend auf den ihn ein. Plötzlich umarmte mich die Frau und ich erkannte sie als Bekannte von Aurelie, während sie mir unauffällig einen Zettel zusteckte. Ebenso schnell wie sie gekommen war, war sie auch wieder verschwunden. Ich las den Zettel auf dem stand: 11 Uhr an der Tür ihres Hauses. Der Zettel musste von Aurelie sein. Vor lauter Freude wollte ich gleich los, aber mir fiel ein, dass es noch lange nicht 11 Uhr war und so blieb ich auf der Party. Peter forderte mich auf, auch ein Lied auf meiner Gitarre vorzuspielen. Also stellte ich mich auf die kleine Bühne und schon bald tanzten alle ausgelassen zu meiner Musik. Es wurde allmählich dunkel und die Partygäste verließen nach und nach die Feier. Am Ende blieben nur noch Peter, der betrunkene Freund von Aurelies Bekannten und ich übrig. Bald schlief Peter ein und der wütende Freund teilte mir alle seine etwas fragwürdigen Lebensansichten mit. Ich war froh, als ich mich endlich gegen 10 davon schleichen konnte. Zu meiner Überraschung fand ich ohne Probleme das Haus von gestern Abend. Ich hörte wieder den wundervollen Gesang meiner Liebsten und ich klingelte Sturm. Der Gesang brach ab und nach kurzer Zeit wurde die Tür geöffnet. Ich blickte in das Gesicht der Bekannten von Aurelie und meine Vorfreude stieg immer mehr. Zu meiner Verwunderung trat aus dem Hintergrund eine attraktive, ältere Dame im weißen Kleid. Überrascht wandte ich mich an die Bekannte, die mir den Zettel gebracht hatte, und fragte sie, wo denn jetzt eigentlich Aurelie sei. Diese antwortete knapp, dass Aurelie schon längst wieder nach Deutschland geflogen sei. Sie erzählte mir außerdem, dass die ältere Dame mir die Botschaft geschrieben hätte, weil sie gedacht hatte, dass ich gestern Nacht so lange für sie gespielt habe. Sie sei ganz begeistert von mir. Enttäuscht erklärte ich, dass ich immer noch auf der Suche nach Aurelie sei und ich zog hinaus in die Nacht. Einsam, Euer Tau

14.12.14 20:07

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